Der einzige Ersatz für Kraft ist noch mehr Kraft – Renothführe Juli12

Für den heutigen Artikel muss ich leider mit einem Grundsatz meiner bisherigen Einträge brechen: Die Fotos wurde zwar mit meiner Kamera geschossen, aber nicht von mir, sondern dankenswerter Weise von Amelie. Bei Kletterbildern ist es immer eine Wohltat, wenn von der Seite fotografiert wird, so gibts keine Bumshots 😉 Mit ausgereiften Überzeugungsmitteln konnte Amelie überredet werden, eine Wanderung zum Stöhrhaus zu unternehmen und meine Kamera mitzunehmen. Danke dafür und für die klasse Fotos.

Die direkte Westwand am Untersberg ist ein langjähriges Projekt von mir. Vor zwei Jahren schon einmal probiert und trotz Koller´scher Viechpower an der ersten schweren Länge kläglich gescheitert, stiegen jetzt Johnny und ich ein. Deutlich besser in Form und hoch motiviert gings viel zu früh am Morgen über den Scheibenkaser zum Wandfuß. Die Tour führt durch den westlichsten Teil der Untersbergwand und ist einfach nur sagenhaft steil, in den schweren Länge sogar leicht überhängend.

Ein großes Manko gibt’s leider: Schön gerotpunktet wars leider net, selbst bei Johnny hat ein ausgebrochener Griff den Versuch beendet. Souverän wars trotzdem. Meinen Stil würd ich als a.f. mit r.R. bezeichnen: die Kletterstellen gingen schon, aber regelmäßiges Rasten war notwendig. Die Steilheit und die Schwierigkeit hat bei mir einfach Tribut gefordert. Zufrieden bin ich trotzdem und dann muss man die halt nochmal klettern 🙂

Fakten: Renothführe – Direkte Westwand am Untersberg VII+/VIII-, 185 m

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