Das Isarflimmern mitten im Paradies…

„Aus dem Karwendelgebirg,
springt a gloana Bach,
er is so wuid hinta Scharnitz,
und weida geht´s zum Sylvenstein,
da muaß ma nei,
Fall, Lenggries, Bad Tölz, Bairawies,
und dann in der Pupplinger Au,
wird die Zeit angehalten,
in da Sommasonna auf dem weißen Kies,
i sog eich des is,
des Isarflimmern mitten im Paradies“

-Willy Michl

Das Video:

Die Story:

Strahlender Sonnenschein, sommerliche Temperaturen und ein verlängertes Wochenende; dazu zwei motivierte Studenten, ein aufblasbares Wildwasserkanu: das sind die Zutaten für einen spaßigen Zweitagestrip auf der Isar.

Vollgepackt mit Zelt, Kanu + Zubehör und Proviant treten wir morgens die Fahrt mit der BOB nach Bad Tölz an. Vom Bahnhof geht’s durch die malerische Innenstadt direkt an die Isar, wo das Kanu vorbereitet und zu Wasser gelassen wird!

Noch kurz den Sitz der GoPro überprüfen…

Die an der Brust befestigte GoPro Cam wird nochmal gecheckt

…und schon kanns losgehen. 60km Flussfahrt stehen uns bevor, mit einer Nacht Zwischenstopp in der Pupplinger Au, einem traumhaft schönen Auwald in der Nähe von Wolfratshausen.

Sonnenuntergang in der Pupplinger Au

Lagerfeuer, Grillerei, Chillen, die Sterne beobachten, die Ruhe genießen. Nichts weiter.  Nur Ruhe um uns herum, durchbrochen vom Rauschen der Isar.

Sonnenuntergang in der Pupplinger Au

Ein paar Bierchen und Whiskeys später geht es ab ins Zelt, wo wir am nächsten morgen von einem vorbeischwimmenden FC Bayern Fan-Floß begrüßt wurden. Da unsere Biervorräte sowieso zu Ende waren, beschlossen wir  kurzerhand, das Floß zu verfolgen und zu entern. Frisch gestärkt konnte es dann weiter zum Finale gehen.

Wir paddeln die letzten 28km von der Pupplinger Au bis nach München, vorbei an Auwäldern, Sandbänken, Wasservögeln und nackten Rentnern. Letztere häufen sich auf den 15 Schlusskilometern derart, dass es einem vorkommt, sie würden sogar die Enten übervölkern (nein, dazu gibt es keine Bilder 😉 ). Überall winken uns Menschen zu, alle sind gut gelaunt, schließlich kann noch keiner den Ausgang des Champions League Finales erahnen.

Nach einem letzten Zwischenstopp am Flaucher, versuchen wir (ungeachtet der Empfehlung „nicht befahrbar“ im Streckenguide) das Flaucherwehr mit Schwung zu nehmen, dabei übersehen wir allerdings eine ca 1,5m hohe Stufe. Das Kanu überstehts bravurös, wir sind ein wenig überrascht. Dafür sind wir jedoch im FKK-Bereich gelandet. Langsam schippern wir an hunderten nackten, gaffenden Menschen vorbei. Wir reagieren natürlich und vermeiden jeglichen Augenkontakt 🙂

Der Willy sagt dazu: „De schaugn an Ozongna wia an Naggadn an“ – und das ist wahr 🙂

Doch schon bald hat unser kleiner Ausflug ein Ende: die Reichenbachbrücke erscheint am Horizont, wir verlassen die Isar und beenden eine fabelhafte Tour!

Ankunft in München

Bleibt mir noch zu sagen: Danke Alex für den tollen Trip, das Filmen und die lustige Zeit beim gemeinsamen Nachbearbeiten und Schneiden 😉

Soundtrack:

Und für diejenigen, die es nicht kennen, DAS Lied zur Isar vom unvergleichbaren Willy Michl, dem Isarindianer!

Technisches:

Gefimt und fotografiert wurde mit einer GoPro Hero2 HD und einer Casio Exilim H-30 Kompaktkamera (deutlich an der Videoqualität erkennbar). Die Spiegelrefelx musste wegen dem hohen Vernichtungsrisiko dahoam bleiben. Der Schnitt erfolgte mit Adobe Premiere CS5.

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